Aktuelles

Kleingarten: Was erlaubt ist und worauf Pächter achten sollten
Mit dem Start der Gartensaison zieht es viele wieder in die Kleingartenanlage. Doch auch im Grünen gelten klare Regeln – von der Nutzung der Laube bis zur Gartenpflege. Der Kleingarten ist für viele ein Ort der Erholung. Doch wer eine Parzelle pachtet, muss sich an gesetzliche Vorgaben und Vereinsregeln halten. Denn Kleingärten dienen nicht nur der Freizeit, sondern sollen auch der gärtnerischen Nutzung dienen. Deshalb muss ein Teil der Fläche für Obst- oder Gemüseanbau verwendet werden. Reine Ziergärten sind oft nicht zulässig. Auch die Nutzung der Gartenlaube ist eingeschränkt. Dauerhaftes Wohnen ist in Kleingartenanlagen grundsätzlich verboten. Übernachtungen werden vielerorts toleriert, ein dauerhafter Aufenthalt kann jedoch Probleme bis hin zur Kündigung des Pachtvertrags nach sich ziehen. Wichtig ist außerdem die Pflege der Parzelle. Verwilderte Gärten oder brachliegende Flächen können rechtliche Konsequenzen haben. Gerichte haben bereits bestätigt, dass mangelnde Bewirtschaftung ein Kündigungsgrund sein kann. Bei baulichen Veränderungen gelten ebenfalls Grenzen. Gartenlauben dürfen meist nur eine bestimmte Größe haben, größere Umbauten oder zusätzliche Feuerstätten sind häufig nicht erlaubt. Auch Bäume dürfen oft nicht ohne Zustimmung gefällt werden. Darüber hinaus sollten Pächter ihren Versicherungsschutz prüfen. Schäden an Gartenlauben oder Inventar sind nicht automatisch über Hausrat- oder Wohngebäudeversicherungen abgesichert. Teilweise bestehen Gruppenversicherungen über den Verein, in anderen Fällen kann ein zusätzlicher Schutz sinnvoll sein.
Mehr steuerfreie Einnahmen im Ehrenamt – Freibeträge wurden erhöht
Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann seit 2026 von höheren steuerlichen Freibeträgen profitieren. Voraussetzung ist, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Ehrenamtliches Engagement lohnt sich nicht nur gesellschaftlich, sondern auch steuerlich. Für das Jahr 2026 wurden die Freibeträge für nebenberufliche Tätigkeiten angehoben. Die sogenannte Übungsleiterpauschale steigt auf 3.300 Euro pro Jahr, die Ehrenamtspauschale auf 960 Euro. Einnahmen bis zu diesen Grenzen bleiben steuer- und sozialabgabenfrei. Die Regelung gilt für Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen oder Einrichtungen des öffentlichen Rechts. Voraussetzung ist, dass das Engagement nebenberuflich erfolgt und bestimmten Zwecken dient – etwa im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich. Während die Übungsleiterpauschale eine pädagogische, künstlerische oder pflegende Tätigkeit voraussetzt, ist die Ehrenamtspauschale breiter gefasst. Wichtig ist: Es handelt sich nicht um staatliche Zuschüsse, sondern um Freibeträge auf erhaltene Vergütungen. Erst wenn eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird, können diese steuerlichen Vorteile genutzt werden. Liegen die Einnahmen über den Freibeträgen, muss der darüberhinausgehende Betrag versteuert werden. Für viele der rund 17 Millionen ehrenamtlich Engagierten in Deutschland verbessern sich damit die finanziellen Rahmenbedingungen – insbesondere für Trainer, Betreuer oder Helfer in Vereinen und sozialen Einrichtungen. Quelle:Die Informationen basieren auf einer Auswertung des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).
Marderschäden am Auto: Warum es im Frühjahr besonders gefährlich wird
Marderschäden am Auto: Warum es im Frühjahr besonders gefährlich wird Viele vermuten die größte Gefahr im Winter – doch tatsächlich haben Marderschäden am Auto im Frühjahr Hochsaison. Besonders zwischen April und Juni häufen sich die Fälle deutlich. Marderschäden am Auto treten vor allem im Frühjahr besonders häufig auf. Auswertungen der vergangenen Jahre zeigen: In den Monaten April bis Juni werden deutlich mehr Schäden gemeldet als im restlichen Jahr. Der Höhepunkt liegt meist im Mai – mit einem spürbaren Anstieg gegenüber den Wintermonaten. Der Grund liegt im Verhalten der Tiere. Während der Paarungszeit sind Marder besonders aktiv und aggressiv. Sie durchstreifen größere Reviere und reagieren empfindlich auf fremde Duftmarken. Wird ein Fahrzeug von einem Marder markiert und später in einem anderen Revier abgestellt, kann es zu Attacken kommen. Dabei werden Kabel, Schläuche oder Dämmmaterial im Motorraum beschädigt. Die Folgen können teuer werden: Von kleinen Defekten bis hin zu Motorschäden ist alles möglich. Wer sein Fahrzeug schützen möchte, kann auf verschiedene Maßnahmen setzen. Dazu gehören spezielle Abwehrsysteme, regelmäßige Kontrollen des Motorraums oder eine Motorwäsche, um Duftspuren zu entfernen. Vollständig verhindern lassen sich Marderschäden jedoch nicht. Umso wichtiger ist es, Risiken zu kennen und frühzeitig gegenzusteuern – gerade in den Frühlingsmonaten, wenn die Aktivität der Tiere ihren Höhepunkt erreicht.
Bundesrat billigt Altersvorsorgedepot – neue private Vorsorge startet 2027
Bundesrat billigt Altersvorsorgedepot – neue private Vorsorge startet 2027 Die Riester-Rente bekommt einen Nachfolger: Der Bundesrat hat grünes Licht für das neue Altersvorsorgedepot gegeben. Künftig sollen Sparer flexibler und stärker am Kapitalmarkt fürs Alter vorsorgen können. Der Bundesrat hat die Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Damit ist der Weg frei für das neue Altersvorsorgedepot, das ab dem 1. Januar 2027 die bisherige Riester-Rente für Neuverträge ersetzen soll. Ziel der Reform ist es, private Altersvorsorge einfacher, flexibler und renditestärker zu machen. Künftig sollen Sparer stärker in Fonds und ETFs investieren können. Anders als bei der klassischen Riester-Rente entfällt dabei teilweise die verpflichtende vollständige Beitragsgarantie. Dadurch sollen höhere Renditechancen möglich werden. Vorgesehen sind verschiedene Produktvarianten – von Angeboten ohne Garantie bis hin zu Modellen mit teilweisem oder vollständigem Beitragserhalt. Zudem bleibt die staatliche Förderung erhalten und wird teilweise neu ausgestaltet. Bestehende Riester-Verträge behalten ihren Schutz und können weitergeführt werden. Ein Wechsel in das neue System soll grundsätzlich möglich sein. Die Reform reagiert auf die anhaltende Kritik an der Riester-Rente, die vielen Sparern als zu teuer, zu kompliziert und zu renditeschwach galt. Mit dem Altersvorsorgedepot soll die private Vorsorge wieder attraktiver werden – insbesondere für jüngere Menschen.
Wohnmobilversicherung: Viele zahlen zu viel
Camping liegt im Trend – doch beim Versicherungsschutz verschenken viele Wohnmobilbesitzer unnötig Geld. Ein Vergleich kann mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Immer mehr Menschen sind mit dem Wohnmobil unterwegs. Entsprechend wichtig ist der passende Versicherungsschutz. Doch viele Halter zahlen mehr als nötig – oft, weil sie ihre Versicherung nie überprüft oder gewechselt haben. Dabei unterscheiden sich die Beiträge erheblich. Selbst für vergleichbare Fahrzeuge und identische Fahrerprofile können die Preise um mehrere hundert Euro pro Jahr variieren. Ein regelmäßiger Vergleich lohnt sich daher fast immer. Auch der Leistungsumfang spielt eine wichtige Rolle. Neben der Haftpflicht sollten Wohnmobilbesitzer prüfen, ob Teil- oder Vollkasko sinnvoll ist – etwa bei neueren oder besonders wertvollen Fahrzeugen. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Absicherung von Sonderausstattung wie Markisen, Solaranlagen oder individuelle Ausbauten. Diese werden nicht in jedem Tarif ausreichend berücksichtigt. Wer Kosten und Leistungen im Blick behält und verschiedene Angebote vergleicht, kann nicht nur sparen, sondern auch besser abgesichert in die Campingsaison starten.
1 2 3 4 5 6 7 8 9

Wir sind
für Sie da.

persönlich, zuverlässig und transparent.