Eine Wohnungseigentümergemeinschaft (GdWE) sollte laut Experten mindestens diese fünf Policen haben:
Gebäudeversicherung – Basis-Schutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, idealerweise mit Unterversicherungsverzicht. Elementarschadenversicherung – Absicherung bei Überschwemmung, Starkregen, Erdbeben, Schneedruck und ähnlichen Ereignissen. Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht – wichtig, wenn Dritte auf dem Gemeinschaftseigentum zu Schaden kommen. Gewässerschadenhaftpflichtversicherung – Pflicht bei Öltanks, schützt vor Umweltschäden durch austretendes Heizöl. Beiratshaftpflichtversicherung – sichert das Privatvermögen ehrenamtlicher Verwaltungsbeiräte gegen Haftungsrisiken ab.
Zusätzliche Absicherungen wie eine Hausgeldausfall- oder Rechtsschutzversicherung können je nach Situation sinnvoll sein. Klar ist: Wer frühzeitig handelt, beugt hohen Kosten im Schadenfall vor – und schützt das Gemeinschaftseigentum nachhaltig.

