Aber auch andere Sparziele gewinnen wieder an Bedeutung. Fast 46 Prozent sparen für größere Anschaffungen wie ein Auto oder neue Möbel. Und der Traum vom eigenen Zuhause motiviert ebenfalls viele zum Sparen: 39 Prozent nennen den Wunsch nach Wohneigentum als zentrales Sparziel – deutlich mehr als im Herbst des vergangenen Jahres.
Etwas seltener wird aktuell für die Kapitalanlage gespart (35,3 Prozent), während Notgroschen (5,5 Prozent) und Sparen für die Ausbildung der Kinder (4,0 Prozent) eine untergeordnete Rolle spielen.
Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands, ordnet die Entwicklung so ein: „Das Ende der Niedrigzinsphase hat den Menschen klar gemacht, dass Sparen sich wieder lohnt, vor allem notwendig ist und heutiger Konsumverzicht die Spielräume in der Zukunft verbessert. Das gilt auch für das Vorsorgemotiv. Hier erkennen die Menschen, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreichend ist.“
Für alle, die langfristig vorsorgen oder Eigenkapital für Immobilien aufbauen möchten, ist das ein wichtiges Signal: Frühes und regelmäßiges Sparen lohnt sich – mehr denn je. Wer Beratung braucht, kann sich an Versicherungs- oder Finanzberater wenden.

